Renaturierung der Moorflächen

Foto: H.DettmerFür die Renaturierung werden auf den abgeernteten Moorflächen mit Baggern sogenannte Pütten ausgehoben. In ihnen steht das mooreigene Grundwasser. Zwischen den Pütten bleiben Torfdämme stehen, auf denen sich typische Moorpflanzen wie hier das Wollgras wieder ansiedeln können.

 

 

 

 

 

 

Foto: H. Dettmer

Im Osten des Großen Moores wird seit einigen Jahren der Versuch unternommen, auf einigen Hektar Moorfläche den Aufwuchs von Büschen und Bäumen durch Verbiß von Heckrindern und Konikponys zu stoppen. Heckrinder sind eine Züchtung aus verschiedenen Rinderrassen, die dem Auerochsen bildlich nahe kommen sollen. Die sehr robusten Koniks stammen aus dem osteuropäischen Raum. Sie wie die Heckrinder leben ohne Probleme ganzjährig auf dem Gelände, im Winter muß wegen des zu schmalen Nahrungsangebotes jedoch zugefüttert werden. 

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